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Gute Nachrichten für „Energie-Neukunden“ – Gas und Strom deutlich günstiger

07.02.2023
Preis für Strom und GasWer seit längerem an einen Gas- oder Stromtarif gebunden ist, muss sich dieser Tage mit der Hoffnung auf eine erkleckliche Erstattung über die nächste Jahresabrechnung begnügen. Verbraucher, die derzeit nach einem passenden Neuvertrag suchen, dürfen sich hingegen über eine positive Entwicklung des Energiemarktes freuen. Denn aktuelle Berechnungen zeigen: Die Preise im Neukundensegment sind mittlerweile wieder spürbar gesunken. Dies zeigt die Analyse der Preiskurven seit dem Herbst 2022. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Preise infolge des Kriegs in der Ukraine schrittweise ein Rekordniveau erreicht. Eben deshalb hatte die Politik mit Instrumenten wie der Gaspreisbremse nach Lösungen zur Entlastung der Haushalte sowie der Industrie gesucht. Diese Maßnahmen zeigen seit längerem zunehmend Wirkung. Dies geht unter anderem aus Daten des Vergleichsexperten aus dem Hause Verivox hervor.

Die Analysten kommen jedoch in ihrer Erhebung nicht allein zu einer erfreulichen Erkenntnis. Während Verbraucher, die die freie Auswahl haben, durch einen Wechsel stattliche Summen sparen können, verhält sich die Situation im Bereich der Grundversorgung in den meisten Regionen merklich anders.

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Wer nicht an die Grundversorgung gebunden ist, sollte Gelegenheiten ausschöpfen

Wer beispielsweise wegen einer schlechten oder nicht ausreichenden Bonität allein einen Tarif zur Grundversorgung buchen kann, sollte im Augenblick umso genauer vergleichen. Für eben diese Zielgruppe war die Grundversorgung traditionell ein sicherer, wenn auch häufig kostspieliger Hafen. 2022 aber erlebte der Markt einen massiven Wandel, sodass die Grundversorgung wider Erwarten für zahllose Haushalte die preiswerteste Variante war. Wiederholt berichteten Fachmedien über die eher ungewöhnlichen Entwicklungen in der Sparte. Neukunden, die 2022 wegen der Marktentwicklung bei alternativen Tarifen nicht selten deutlich höhere Preise für Strom und Gas zahlen mussten, staunten vielfach über die veränderten Rahmenbedingungen. So hatte der Krieg die ungeschriebene Regel in Verbindung mit der hohen Inflation gewissermaßen außer Kraft gesetzt. Zumindest vorerst.

Der milde Winter und die – entgegen einigen Warnungen aus dem vergangenen Jahr – gute Versorgungslage führten zu einer spürbaren Entlastung auf dem Markt. Inzwischen hat sich dies nochmals ins Gegenteil umgekehrt. Das Vergleichsportal spricht in diesem Zusammenhang von regelrechten Preisexplosionen, mit denen Verbraucher bei Grundversorgern konfrontiert werden.

Gas und Strom mit deutlicher Preiskorrektur gegenüber dem Herbst

Der Blick auf die vorliegenden Kalkulationen dürfte bei vielen Kundinnen und Kunden für Entspannung sorgen. Lag der durchschnittliche Gaspreis zum Beginn des Monats September im Schnitt bei etwa 40 Cent je verbrauchter Kilowattstunde (kWh), beläuft sich der Durchschnittspreise (Stand: Anfang Februar 2023) auf lediglich 11,9 Cent/kWh. Daraus ergibt sich ein Rückgang um rund 70 Prozent innerhalb von sechs Monaten. Anders gestaltet sich die Lage wie erwähnt für Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung. Sie zahlen aktuell im Durchschnitt 17,5 Cent. Anfang September betrug der durchschnittliche kWh-Preis noch 12,7 Cent. Damit legten die Preise um 38 Prozent zu. Bei Thema Strom haben die Verivox-Analysten die derzeitigen Preise mit jenen von Mitte Oktober 2022 verglichen. Hier ergibt sich durch den Anstieg von vormals 36,8 auf nun 48,3 Cent/kWh bei der Grundversorgung ein durchschnittliches Plus in Höhe von 31 Prozent. Außerhalb der Grundversorgung gingen die durchschnittlichen Kilowattstundenpreise von 56 auf 37,8 Cent (-33 %) zurück.

Ersparnis selbst auch nach Abzug der Preisbremsen erkennbar

Die ungewöhnlichen Bedingungen tendieren somit nach und nach zurück zum früheren Status des Energiemarktes. Überregionale Anbieter für Gas und Strom sind inzwischen wie vor dem Kriegsjahr 2022 in den meisten Fällen die bessere Wahl für Neukunden. Kurzum: Der Markt normalisiert sich. Die Tatsache, dass Verbraucher binnen 14 Tagen per Gesetz aus einem Tarif der Grundversorgung zu anderen Angeboten wechseln können, sollten sich Haushalte laut Experten also unbedingt zunutze machen. Verivox-Energieexperte Thorsten Storck betont im Kontext der Analyse das große Sparpotenzial für Verbraucher, die sich von teurer Grundversorgung verabschieden. Interessant ist dabei unter anderem ein Aspekt: Die vom Staat eingeführte Preisbremse stellt kein Hindernis auf dem Weg zur erhofften Einsparung dar. Bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom kann ein Familienhaushalt seine Stromkosten durch einen Tarifvergleich aufs Jahr gerechnet um über 400 Euro reduzieren. Bei Gas liegt die erzielbare Einsparung laut den Experten in der Spitze gar bei mehr als 1.110 Euro.

Bezieht man die Preisbremsen des Staates in die Berechnungen mit ein, können Haushalte die Stromkosten um immerhin 154 Euro und Gaskosten um gut 240 Euro senken. Insbesondere für den Fall, dass die geltenden Bremsmechanismen wie geplant zum Jahreswechsel 2023/24 auslaufen, lohnt sich der Vergleich. Dann nämlich würden Kundinnen und Kunden ab dem kommenden wieder den vertraglich vereinbarten Preis zahlen.

Chance zum Tarifwechsel sollte nicht ungenutzt bleiben

Ein Tarif mit langfristiger Preisgarantie kann insofern vorsorglich und frühzeitig eine günstige Versorgung nach dem Ende der Strom- und Gaspreisbremse sicherstellen. Unklar ist freilich, wie sich die Preise im Laufe des Jahres entwickeln wird. Die Einigung der EU-Staaten auf weitere Sanktionen mit Blick auf russische Energie könnte in den kommenden Monaten erneut zu preislichen Turbulenzen führen. Die zuletzt nochmals gesunkenen Großhandelspreise für Strom und Gas (im Vergleich zum Jahr 2022) schüren einstweilen die Hoffnung auf eine fortgesetzte Entspannung. In diesem Bereich fiel die Korrektur faktisch noch eindrucksvoller als bei den oben genannten Endkundenpreisen aus. Anbieter verlangten im September 2022 für eine Megawattstunde Strom im Durchschnitt einen Preis von mehr als 500 Euro. Derzeit liegt der Preis für das kommende Jahr bei lediglich knapp 182 Euro.

Preise noch immer über dem Stand aus der Vorkrisenzeit

Trotz positiver Signale sollte allerdings nicht vergessen werden, dass auch die zuletzt genannten Preise im Großhandel dennoch auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt sind. Vor dem Ausbruch der globalen Energiekrise nämlich zahlten Abnehmer im Großhandel über Jahre hinweg maximal 55 Euro (vielfach deutlich weniger) pro Megawattstunde. Noch bewegen sich die auf dem Spotmarkt aufgerufenen Preise über dieser Schwelle. Im Gassektor entwickelt sich seit Monaten ein recht ähnliches Bild. Im sogenannten „langjährigen Mittel“ lagen die Preise pro Megawattstunde im Bereich von zehn bis maximal 25 Euro. 2022 brachen die Gaspreise in der Hochphase auf bis zu 350 Euro aus.

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