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FAQ – Häufige Fragen rund um die Stromversorgung

Welche Daten brauche ich für den Stromanbieter Wechsel?

Um den Stromanbieter zu wechseln, benötigen Sie die folgenden Daten:

  • 1. Ihre aktuelle Vertragsinformationen: Dazu gehören der Name des aktuellen Stromversorgers, Ihre Kundennummer und die Vertragslaufzeit. Sie finden diese Informationen auf Ihrer letzten Stromrechnung oder im Vertrag.
  • 2. Ihren jährlichen Stromverbrauch: Diesen finden Sie auf Ihrer letzten Stromabrechnung in Kilowattstunden (kWh). Falls Sie Ihren Verbrauch nicht kennen, können Sie auch den durchschnittlichen Verbrauch für einen Haushalt in Ihrer Größe bzw. für Ihre Wohnungsgröße angeben.
  • 3. Ihre Zählernummer: Diese Nummer steht auf Ihrem Stromzähler und kann aus Buchstaben, Zahlen oder einer Kombination aus beidem bestehen. Sie dient zur eindeutigen Identifizierung Ihres Zählers.
  • 4. Ihre Bankverbindung: Um Ihren neuen Stromanbieter zu bezahlen, benötigen Sie Ihre Bankverbindung in Form von IBAN und BIC.
  • 5. Ihren geplanten Wechselzeitpunkt: Je nach Vertragslaufzeit können Sie den Wechsel zum nächsten möglichsten Zeitpunkt oder zu einem bestimmten Datum planen.
Was geschieht, falls sich mein Verbrauch im kommenden Jahr verändert?

Ihre monatlichen Zahlungen werden jährlich entsprechend Ihres tatsächlichen Verbrauchs angepasst und Ihnen am Ende des Jahres in der Abrechnung mitgeteilt.

Eingeschränkte Preisgarantie

Eine eingeschränkte Preisgarantie deckt nur die Energiekosten und Netznutzungsentgelte ab, nicht jedoch Steuern, Abgaben und Umlagen. Wenn sich diese ändern, können die Preise entsprechend angepasst werden.

Im Gegensatz dazu bietet eine vollständige Preisgarantie auch Schutz vor Änderungen bei Umlagen und Abgaben. Nur Veränderungen der Mehrwert- und Stromsteuer dürfen direkt an den Kunden weitergegeben werden.

Die „Energiepreisgarantie“ ist weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie: Hier wird nur der Anteil der Energiekosten im Gesamtpreis garantiert. Der Anbieter kann Änderungen in den Netzentgelten oder im Bereich von Steuern und Abgaben direkt an den Kunden weitergeben.

Wer ist mein derzeitiger Energielieferant, wenn ich noch nie gewechselt habe?

Wer bisher noch keinen Stromversorger gewechselt hat, bezieht seine Energie vom örtlichen Grundversorger, der oft das Stadtwerk ist. Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Versorgungsunternehmen geändert haben, werden Ihnen die Leistungen zu den Konditionen der Grundversorgung zur Verfügung gestellt. Die Vertragsbedingungen für die Grundversorgung können relativ schnell gekündigt werden – hierbei übernimmt Ihr neuer Stromanbieter diese Aufgabe für Sie.

Was ist ein Netzbetreiber und was ein Stromversorger?

Prinzipiell ist es möglich, den Anbieter für Strom zu wechseln, jedoch nicht den Netzbetreiber. Der Netzbetreiber kümmert sich um den Betrieb des Stromnetzes, während der Stromversorger für die Lieferung des Stroms verantwortlich ist. Oft gehören der Netzbetreiber und der Grundversorger zum selben Unternehmen oder Stadtwerk. Es steht Ihnen frei, einen Stromanbieter ohne eigenes Verteilnetz als Ihren Lieferanten auszuwählen. Dieser zahlt dem Netzbetreiber Gebühren für die Nutzung des Netzwerks und die Zähler. Diese Kosten sind bereits in den genannten Preisen enthalten.

Wenn es Probleme mit dem Zähler oder den Stromleitungen gibt, sollten Sie sich immer an den Netzbetreiber wenden – unabhängig davon, wer Ihr Stromversorger ist.

Was Mieter über einen Stromanbieterwechsel und die Informationspflicht gegenüber dem Vermieter wissen sollten

Als Mieter sind Sie nicht grundsätzlich verpflichtet, Ihren Vermieter über einen Stromanbieterwechsel zu informieren. Der Stromvertrag ist in der Regel eine persönliche Angelegenheit zwischen Ihnen und dem Stromanbieter. Solange sich die Änderung nicht auf die Vertragsbedingungen oder den Mietvertrag auswirkt, müssen Sie Ihren Vermieter nicht darüber informieren. Es ist jedoch ratsam, sich vorab über eventuelle Vorgaben oder Absprachen in Ihrem Mietvertrag zu informieren, um mögliche Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Erstmaliger Strombezug: Wie schätze ich meinen Stromverbrauch richtig ein?

Richtwerte für den durchschnittlichen Stromverbrauch basierend auf der Anzahl der Personen im Haushalt:

  • Ein-Personen-Haushalt: ca. 2.000 kWh/Jahr
  • Zwei-Personen-Haushalt: ca. 3.500 kWh/Jahr
  • Drei-Personen-Haushalt: ca. 4.250 kWh/Jahr
  • Vier-Personen-Haushalt: ca. 5.000 kWh/Jahr
Strompakete erklärt: Was steckt dahinter?

Strompakete sind Angebote von Energieversorgungsunternehmen, bei denen Kunden einen festgelegten Stromverbrauch zu einem festen Preis pro Kilowattstunde (kWh) erwerben können. Diese Pakete basieren auf einem vorab vereinbarten jährlichen Stromverbrauch und beinhalten in der Regel eine feste Vertragslaufzeit. Kunden zahlen im Voraus für den geschätzten Verbrauch und können so ihre Stromkosten besser planen.

Die Vorteile von Strompaketen liegen in der Kostenkontrolle und der möglichen Budgetierung des Stromverbrauchs. Kunden können von festen Preisen profitieren, unabhängig von Schwankungen auf dem Energiemarkt. Allerdings ist es wichtig, den tatsächlichen Stromverbrauch realistisch einzuschätzen, da bei Unterschreitung oder Überschreitung des vereinbarten Verbrauchs zusätzliche Kosten entstehen können. Es ist daher ratsam, vor dem Abschluss eines Strompakets den eigenen Verbrauch genau zu analysieren und zu überprüfen, ob ein Paket den individuellen Bedürfnissen entspricht.

Die Bedeutung von Heizstrom

Heizstrom ist eine spezielle Art von Strom, die für die Beheizung von Wohnungen, Gebäuden oder Wasser genutzt wird. Im Gegensatz zum herkömmlichen Strom wird Heizstrom mit einem separaten Tarif abgerechnet, der in der Regel einen niedrigeren Kilowattstundenpreis bietet.

Heizstrom wird oft für elektrische Heizsysteme wie Nachtspeicherheizungen, Wärmepumpen oder elektrische Fußbodenheizungen verwendet. Diese Geräte nutzen den Strom, um Wärme zu erzeugen und damit für die Raumheizung oder Warmwasseraufbereitung zu sorgen.

Da Heizstrom meist in Verbindung mit speziellen Heizsystemen genutzt wird, gelten in einigen Ländern und Regionen bestimmte Anforderungen und Regelungen für die Installation und Verwendung von Heizstromzählern.

Es ist wichtig zu beachten, dass Heizstrom und Haushaltsstrom in der Regel von separaten Zählern erfasst und getrennt abgerechnet werden. Daher ist es notwendig, beim Wechsel des Stromlieferanten sowohl den Heizstromtarif als auch den Haushaltsstromtarif zu berücksichtigen.

Die Bedeutung von Nachtstrom

Nachtstrom ist ein spezieller Stromtarif mit günstigeren Preisen während bestimmter Nachtzeiten. Er wird oft für Nachtspeicherheizungen und andere Geräte verwendet, die in den Nachtstunden betrieben werden. Nachtstrom erfordert einen separaten Zähler und kann dazu beitragen, die Stromkosten für bestimmte Anwendungen zu senken, die in den günstigen Nachtzeiten genutzt werden.

Die Bedeutung von Ökostrom

Ökostrom ist Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser oder Bioenergie produziert wird. Im Gegensatz zu konventionellem Strom, der aus fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Gas gewonnen wird, verursacht Ökostrom keine direkten CO2-Emissionen oder andere negative Umweltauswirkungen.

Der Begriff „Ökostrom“ wird oft mit Zertifizierungen und Siegeln wie dem Grüner-Strom-Label versehen, um sicherzustellen, dass der Strom aus nachhaltigen Quellen stammt. Menschen, die Ökostrom beziehen, tragen aktiv zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien bei und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Es ist zu beachten, dass die Verfügbarkeit und die Kosten von Ökostrom je nach Region und Anbieter variieren können. Bei der Auswahl eines Ökostromtarifs ist es ratsam, die genauen Herkunftsnachweise zur Überprüfung der Nachhaltigkeit zu beachten.

Die Grundversorgung: Erklärung und Bedeutung

Der Grundversorger im Strombereich ist das Energieversorgungsunternehmen, das Kunden in einem bestimmten Versorgungsgebiet automatisch mit Strom versorgt, wenn diese keinen eigenen Stromliefervertrag abgeschlossen haben oder ihr Vertrag ausgelaufen ist. Der Grundversorger bietet in der Regel einen einfachen und standardmäßigen Stromtarif an, der gesetzlich festgelegt ist.

Grundversorger sind verpflichtet, ihre Kunden zu angemessenen Preisen und unter Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards mit Strom zu versorgen. Sie fungieren als Anlaufstelle für den Grundversorgungstarif und übernehmen die Abwicklung der Stromversorgung für Kunden, die keinen anderen Stromvertrag abgeschlossen haben.

Es ist wichtig zu beachten, dass Kunden, die sich im Grundversorgungstarif befinden, häufig höhere Strompreise zahlen als Kunden in individuellen Verträgen mit anderen Stromlieferanten. Daher kann es für Verbraucher sinnvoll sein, Angebote anderer Stromanbieter zu prüfen und gegebenenfalls zu einem günstigeren Tarif zu wechseln.

Versorgungsunterbrechung bei Tarif- oder Anbieterwechsel?

Auch in diesem Aspekt legt der Gesetzgeber wichtige Vorgaben fest, um den Verbraucherschutz zu gewährleisten. Selbst wenn es aufgrund eines Wechsels des Gas- oder Stromlieferanten zu Unregelmäßigkeiten kommen sollte, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. In solchen Fällen tritt die Grundversorgungsverordnung in Kraft. Diese Richtlinie stellt sicher, dass eine unterbrechungsfreie Versorgung gewährleistet ist, falls es beim Anbieterwechsel zu Verzögerungen kommt. Die genannte Grundversorgung sieht eine Kündigungsfrist von lediglich 14 Tagen vor, was kurzfristig möglicherweise höhere Kosten für Sie bedeuten kann. Im Ernstfall jedoch wird der neue Energieversorger diese Kosten übernehmen müssen, sofern Ihnen ein pünktlicher Tarifwechsel zugesichert wurde. Wichtiger ist ohnehin: Der Strom und das Gas werden weiterhin fließen.

Wechsel des Stromversorgers: Sollte ich selbst kündigen oder dem neuen Versorger einen Wechselauftrag erteilen?

Es gibt im Wesentlichen nur zwei Situationen, in denen Sie selbstständig die notwendigen Schritte zur Kündigung Ihres Energieversorgungsvertrags unternehmen sollten. Zum einen handelt es sich um eine Vertragsauflösung aufgrund eines Sonderkündigungsrechts. Ein solches kann beispielsweise entstehen, wenn der Gas- oder Strompreis unerwartet stark steigt. Wenn Ihr alter Vertrag kurz vor dem Auslaufen steht und die Restlaufzeit entsprechend gering ist, ist es ebenfalls ratsam, die Kündigung eigenständig anzugehen. Andernfalls riskieren Sie aufgrund von Wechselzeiten eine automatische Verlängerung der Laufzeit des Vertrags. Diese kann je nach Fall zwischen sechs und zwölf Monaten betragen, falls die Verträge nicht rechtzeitig gekündigt werden.

Was gibt es beim Umzug zu beachten?

Wenn Sie umziehen, ist es wichtig, dem Energieversorger der alten Wohnung rechtzeitig Bescheid zu geben und den Vertrag zu kündigen. Das sollte in der Regel problemlos möglich sein.

Für die neue Wohnung sollten Sie so früh wie möglich einen neuen Anbieter auswählen und ihn damit beauftragen, Ihnen ab dem Einzugstermin Strom oder Gas zu liefern. Dafür benötigen Sie die Zählernummer Ihrer neuen Wohnung.

Falls Sie nichts unternehmen, werden Sie vorübergehend vom örtlichen Grundversorger beliefert. Doch auch dann besteht immer noch die Möglichkeit eines Anbieterwechsels. Wenn Sie schnell handeln, kann der neue Versorger möglicherweise sogar rückwirkend zum Einzugstermin übernehmen und Ihre Belieferung sicherstellen.

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