Gaspreise 2026: Trotz Nahost-Konflikt sinken die Kosten für viele Haushalte
03.07.2026
Die geopolitische Lage im Nahen Osten ist angespannt, gleichzeitig blicken viele Haushalte in Deutschland mit Sorge auf ihre Heizkosten.
24.04.2023
Am 15. April war es soweit: Die letzten Atomkraftwerke in Deutschland wurden endgültig abgeschaltet. Doch die Meinungen darüber gehen in der Bevölkerung weit auseinander. Während sich 31 Prozent der Befragten für das Ende der Atomenergie aussprechen, lehnen 38 Prozent diese Entscheidung ab. Weitere 31 Prozent sind sich in dieser Frage noch unschlüssig. Diese Ergebnisse stammen aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage, die vom Vergleichsportal Verivox in Auftrag gegeben wurde.

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Die Unterstützer des endgültigen Atomausstiegs betonen vor allem das enorme Sicherheitsrisiko, das mit dem Betrieb von Atomkraftwerken einhergeht. Diese Ansicht teilen 77 Prozent der Befragten. Zudem sind knapp die Hälfte der Befürworter (45 Prozent) davon überzeugt, dass Atomkraft den Umstieg auf erneuerbare Energien erschwert. Ein weiteres Viertel (23 Prozent) gibt an, dass die verbleibenden Atomkraftwerke keinen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgungssicherheit leisten können.
Diejenigen, die den Ausstieg aus der Kernenergie skeptisch betrachten, hegen vor allem Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Eine Kilowattstunde zählt in der aktuellen Energiekrise für knapp drei Viertel (73 Prozent) der Befragten. Fast 70 Prozent befürchten, dass der Ausstieg die Strompreise weiter in die Höhe treiben wird. Über die Hälfte (59 Prozent) ist der Ansicht, dass Erneuerbare Energien den Grundbedarf derzeit nicht decken können.
Laut Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox, ist der Einfluss der Kernkraft auf die Großhandelspreise für Strom schwer zu berechnen. Da der Abschaltungstermin allen Marktteilnehmern bekannt ist, dürfte der Wegfall des Atomstroms an der Strombörse bereits berücksichtigt sein. Die Prognosen darüber, wie stark eine Laufzeitverlängerung die Großhandelspreise für Strom senken würde, variieren stark und reichen von 4 bis 13 Prozent.
Im Zeitraum vom 03.04.2023 bis 06.04.2023 hat das renommierte Marktforschungsinstitut eResult eine Online-Umfrage durchgeführt, bei der 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden. Die Umfrageergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.

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