Gaspreise 2026: Trotz Nahost-Konflikt sinken die Kosten für viele Haushalte
03.07.2026
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14.03.2024
Im März und April steigen die Strompreise für zahlreiche Kundinnen und Kunden von lokalen Energieanbietern. Etwa 2,6 Millionen Haushalte sollen durchschnittlich rund 128 Euro mehr zahlen müssen. Gleichzeitig sinken die Tarife für Neukunden weiter ab und befinden sich nun auf dem Stand des Frühjahrs 2021.

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Für den Zeitraum von März und April 2024 haben regionale Energieversorger insgesamt 224 Preiserhöhungen im Durchschnitt von 8 Prozent angekündigt. Ein Haushalt mit drei Personen, der jährlich etwa 4.000 Kilowattstunden (kWh) verbraucht, wird zukünftig durchschnittlich um 128 Euro mehr bezahlen müssen. Mehr als 11 Millionen Haushalte in den betroffenen Gebieten sind davon betroffen. Laut Bundesnetzagentur beziehen rund 24 Prozent der Stromkunden ihren Strom zum örtlichen Grundversorgungstarif, was rechnerisch etwa 2,6 Millionen Haushalte betrifft.
Gleichzeitig gibt es auch 53 Senkungen der Strompreise um durchschnittlich 8 Prozent für denselben Zeitraum, was bei gleichem Verbrauch einer Entlastung von durchschnittlich €143 entspricht. Etwa 350.000 Kunden sind hiervon betroffen.
Ab April wird der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde Strom im örtlichen Grundversorgungstarif deutschlandweit bei 44,3 Cent/kWh liegen. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh muss dann mit Stromkosten von 1.772 Euro rechnen.
Neukunden können jedoch von deutlich günstigeren Preisen profitieren, da niedrige Großhandelspreise zu einem Abwärtstrend führen. Derzeit liegt das günstigste Angebot mit Preisgarantie bei 25,58 Cent/kWh, was für einen Verbrauch von 4.000 kWh jährliche Kosten von 1.023 Euro bedeutet. Daraus ergibt sich ein jährlicher Preisunterschied von 749 Euro zwischen den Grundversorgungstarifen und den günstigsten Angeboten mit Preisgarantie.
Einige Stromanbieter geben die im Frühling um 25 Prozent gestiegenen Stromnetzgebühren zum Jahreswechsel an ihre Kunden weiter, unter Berufung auf leicht erhöhte staatliche Umlagen und hohe Beschaffungspreise aus dem Jahr 2022 als Gründe. Dennoch gibt es Anbieter, die trotz gesunkener Großhandelspreise ihre Tarife beibehalten oder sogar senken. Daher empfehlen wir allen Verbrauchern, insbesondere denen, die noch teure Tarife aus der Energiepreiskrise haben, die verfügbaren Angebote zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln.

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