Gaspreise 2026: Trotz Nahost-Konflikt sinken die Kosten für viele Haushalte
03.07.2026
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07.04.2025
Zwei Jahre nach der Abschaltung der letzten Atomkraftwerke in Deutschland zeigt eine aktuelle Erhebung, dass 55 Prozent der Deutschen eine Rückkehr zur Atomenergie befürworten. Im Gegensatz dazu lehnen 36 Prozent der Befragten dies ab, während 9 Prozent unentschieden sind.

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22 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, lediglich die kürzlich stillgelegten Kraftwerke wieder hochzufahren. Überraschenderweise befürworten etwa 32 Prozent sogar den Bau neuer Kernkraftwerke in Deutschland. Eine besonders hohe Unterstützung für die Atomkraft gibt es bei Männern, wo 62 Prozent positiv reagieren. Frauen stehen dem zurückhaltender gegenüber, mit einer Zustimmungsrate von 47 Prozent. Geografisch betrachtet findet sich die stärkste Befürwortung in Ostdeutschland (61 Prozent) und Süddeutschland (59 Prozent), während in West- und Norddeutschland nur 49 bzw. 51 Prozent zustimmen.
Ein Energieexperte stellt jedoch fest, dass die Reaktivierung der vor zwei Jahren abgeschalteten Anlagen unwahrscheinlich ist, da die Betreiber dies ablehnen. Die technischen und wirtschaftlichen Hürden einer Wiederinbetriebnahme sind beträchtlich. Dazu kämen Herausforderungen, wie die Anpassung an neueste Sicherheitsstandards, was erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwand bedeuten würde. Ein realistisches Szenario wäre daher der Bau neuer Anlagen, sofern die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dies unterstützen.
In Sachen Energiewende zeigt die Bevölkerung einen klaren Trend: 57 Prozent sprechen sich für intensive Investitionen in erneuerbare Energien aus. Nur 17 Prozent sind dagegen, während der Rest keine klare Meinung hat. Viele Bürger sehen keinen Widerspruch darin, sowohl erneuerbare Energien zu fördern als auch Atomkraft zu unterstützen. Während die Atomkraft ein kontroverses Thema bleibt, herrscht beim Ausbau erneuerbarer Energien mehr Einigkeit.
Zudem wünschen sich zahlreiche Bürger eine deutliche staatliche Strategie zur Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Hierbei werden Förderprogramme, Bürokratieabbau und technologische Innovationen als entscheidend für den Erfolg der Energiewende betrachtet. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass Energiepolitik weiterhin ein zentrales Thema in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion ist, vor allem angesichts der Klimawandelherausforderungen und der Bemühungen zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

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