Gaspreise 2026: Trotz Nahost-Konflikt sinken die Kosten für viele Haushalte
03.07.2026
Die geopolitische Lage im Nahen Osten ist angespannt, gleichzeitig blicken viele Haushalte in Deutschland mit Sorge auf ihre Heizkosten.
22.09.2023
Es wird in der Europäischen Union momentan darüber diskutiert, ob Eigentümer von Gebäuden mit einer besonders schlechten Energiebilanz verpflichtet werden sollten, ihre Immobilien zu modernisieren. Eine kürzlich durchgeführte Studie im Auftrag der Unternehmensinitiative für Energieeffizienz (Deneff) hat ergeben, dass die Kosten für eine Sanierung zwischen ein paar tausend und unter 15.000 Euro liegen können. Angesichts dieser Tatsache fordert die Deneff vehement die Implementierung eines Mindeststandards bezüglich des energetischen Verbrauchs bei Bauwerken aller Art.
Einfache Sanierungsmaßnahmen können zur Optimierung der Heizungseinstellungen und Wärmeverteilungen beitragen. Ein weiteres kostengünstiges Verfahren ist die Einblasdämmung von Außenwänden, Dachböden oder abgehängten Kellerdecken.
In Deutschland weisen Einfamilienhäuser aus der Nachkriegszeit oft schlechte energetische Werte auf. Laut dem Beratungsunternehmen Guidehouse belaufen sich Investitionskosten für einen solchen Gebäudetyp zwischen wenigen Tausend Euro für eine Maßnahme bis hin zu unter 15.000 Euro für zwei Maßnahmen, um Mindeststandards zu erfüllen. Im Vergleich dazu liegen angeblich geplante Kosten im sechsstelligen Bereich durch EU-Pflichtsanierungen inklusive Heizungstausch weit darüber hinaus.
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Die Kommission und das Parlament haben den Wunsch geäußert, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre die energetisch ineffizientesten Gebäude saniert werden sollen. Der Rat der EU forderte eine Sanierung von mindestens 25 % dieser Art von Gebäuden bei Nichtwohngebieten. Die Gesetzgeber in Europa arbeiten daran, sich auf diese Standards zu einigen.
Um Menschen mit unnötig hohen Energiekosten entgegenzukommen – insbesondere angesichts steigender Preise für CO2-Emissionen -, muss die Bundesregierung jetzt Mindeststandards einführen“, sagte Christian Noll, Vorstandsmitglied des Deneff-Verbands. Im Gegensatz zum reinen Preismechanismus könnten Behörden im Rahmen solcher Vorschriften soziale Härtefälle berücksichtigen. Dies ist auch explizit auf europäischer Ebene vorgesehen“.


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