Gaspreise 2026: Trotz Nahost-Konflikt sinken die Kosten für viele Haushalte
03.07.2026
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16.09.2025
Mit Beginn des Herbstes sind die Gaspreise für Neukunden günstiger als im Frühjahr 2025. Wer jetzt seinen Gaspreis für die nächsten zwölf Monate festlegt, sichert sich stabile Kosten für den kommenden Winter. Dies ist besonders vorteilhaft, da zum Jahreswechsel voraussichtlich höhere Gasnetzentgelte anfallen werden. Ein Vergleichsportal verdeutlicht, dass Haushalte in Einfamilienhäusern durch die Wahl des passenden Gastarifs jährlich fast 1.000 Euro sparen können.

Inhaltsverzeichnis
Im Frühjahr 2025 betrug der durchschnittliche Bruttopreis für die günstigsten Gasangebote für Neukunden inklusive Grundpreis etwa 10 Cent pro Kilowattstunde. Im Laufe des Sommers fiel dieser Wert auf rund 9 Cent pro Kilowattstunde.
Die Tarife für Neukunden wurden im Jahresverlauf günstiger, da die Großhandelspreise für Gas kontinuierlich sanken. Im Durchschnitt des Jahres lagen diese Preise bei etwa 4 Cent pro Kilowattstunde. Im August 2025 erreichten sie mit rund 3,3 Cent pro Kilowattstunde den niedrigsten Monatswert des Jahres. Wettbewerbsorientierte Anbieter geben diese Preisvorteile an Neukunden weiter, um ihre Marktanteile auszubauen.
Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergeben sich bei einem Kilowattstundenpreis von 9 Cent jährliche Heizkosten von etwa 1.800 Euro. Kunden, die hingegen noch den Tarif ihres örtlichen Grundversorgers nutzen, zahlen mit rund 14 Cent pro Kilowattstunde etwa 2.800 Euro pro Jahr. Das entspricht einer Differenz von ungefähr 1.000 Euro jährlich.
Insbesondere Verbraucher, die noch Tarife aus der Energiekrise der Jahre 2022 und 2023 haben, sollten ihre aktuellen Gastarife genau prüfen. Oftmals sind die Kosten deutlich höher als notwendig.
Wer im Herbst einen Vertrag mit einer zwölfmonatigen Preisgarantie abschließt, kann sich vor möglichen Erhöhungen der Gasnetzentgelte schützen. Zwischen 2024 und 2025 sind die Gasnetzgebühren bundesweit im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent gestiegen, was vielerorts zu höheren Preisen geführt hat.
Wie sich die Gasnetzgebühren im kommenden Jahr entwickeln, bleibt derzeit noch offen, da die Netzbetreiber die neuen Tarife erst im Oktober bekanntgeben. Es ist jedoch zu erwarten, dass der langfristige Trend anhält und die Gebühren auch im nächsten Jahr voraussichtlich steigen werden.

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