Stromanbieter ohne Grundgebühr 2018 - rechnet sich das? Jetzt alle Stromtarife vergleichen

Die Zeiten sind hart, alles wird teurer und Verbraucher sind stetig auf der Suche, ihre Haushaltskasse zu entlasten und Geld zu sparen. Eine Möglichkeit bares Geld zu sparen steht ihnen bei der Stromrechnung zur Verfügung. Hier bietet der Wechsel zu einem Stromanbieter ohne Grundgebühr eine Option dar, um zu sparen. Die Frage die sich stellt, ist, was zeichnet die Stromanbieter ohne Grundgebühr aus und welches sind die Vor- und Nachteile dieser Tarife? Eine weitere offene Frage ist, für wen sind diese Tarife überhaupt geeignet?

Wenn der Strompreis wieder einmal steigt!

Stromanbieter ohne Grundgebühr

Die Jahresabrechnung liegt im Postkasten und damit auch gleich die Ankündigung, dass sich der Preis erhöht. Nur wenige Verbraucher möchten das hinnehmen und suchen nach einer Lösung endlich bei der Stromlieferung Geld zu sparen. IN dem Fall gibt es nur eine Möglichkeit: Die Stromanbieter-Tarife vergleichen und dann auf einen günstigeren Tarif wechseln.

Durch einen Wechsel zu einem günstigeren Tarif ist es einem 4-köpfigen Haushalt möglich, jährlich rund 280 Euro bei einem Verbrauch von 5.000 kWh zu sparen. Daraus ergibt sich eine Ersparnis in 10 Jahren von 2.800 Euro, wobei die Ersparnis sogar noch höher ausfallen könnte, sofern regelmäßig ein Vergleich und ein entsprechender Wechsel stattfinden. Denn die Anbieter senken konstant ihre Preise und bieten hervorragende Neukunden-Konditionen an.

Tipp:
Stromkunden, die maximal sparen wollen, sollten jährlich einen Vergleich der Stromanbieter durchführen und entsprechend wechseln!

Der Grund dafür, dass es möglich ist, jährlich von einem hohen Sparpotenzial zu profitieren ist, dass die Preise stetig sinken, da die Anbieter untereinander konkurrieren um ihren Kundenstamm zu vergrößern. Die Tarife mit Neukunden-Bonus sind oft attraktiv, denn diese bringen einen Preisvorteil, der oft höher als 100 Euro liegt. Oftmals gibt es auch Tarife, wo keine Grundgebühr anfällt und dadurch fällt die Ersparnis entsprechend höher aus.

Personen Verbrauch
1 Personen Haushalt Verbrauch: 2000 kWh
2 Personen Haushalt Verbrauch: 3500 kWh
3 Personen Haushalt Verbrauch: 4250 kWh

Kosten bei der Stromlieferung sparen, aufgrund fehlender Grundgebühr

Die Stromanbieter ohne Grundgebühr sind nicht nur für die Haushalte empfehlenswert, sondern auch für Immobilien, die nicht regelmäßig genutzt werden, wie bspw. Ferienwohnungen /-Häuser oder Zweitwohnungen, die nur hin und wieder genutzt werden. Besonders dann, wenn nur hin und wieder Strom verbraucht wird, ist ein Stromtarif ohne Grundgebühr äußerst rentabel.

Stromkunden, die ihren Strombedarf flexibel gestalten möchten, sollten eher zu einem Stromanbieter ohne Grundgebühr tendieren, als zu einem „mit normalen Strom-Tarifen“. Von den Stromanbietern ohne Grundgebühr wird oftmals auch eine Preisgarantie für die ersten 12 Monate geboten. Um sich sein individuell bevorzugtes Strompaket zu sichern, ist es empfehlenswert, einen Vergleich der Stromanbieter durchzuführen.

Stromanbieter ohne Grundgebühr – wie setzt sich eigentlich der Strompreis zusammen?

Stromanbieter ohne Grundgebühr und Mindestverbrauch

In der Regel setzt sich der Strompreis aus der Grundgebühr und dem Arbeitspreis zusammen.

Doch das ist nur grob richtig. Um es genau zu sagen, es gibt wohl keinen Verbraucher, der genau auf seine Jahresendabrechnung schaut. Zuerst fällt der Blick geschockt auf die Höhe der Nachzahlung und dann wird die ungeliebte Rechnung schnell beiseite gelegt. Nur wenige Verbraucher wissen ganz genau, wie sich ihre Stromrechnung im Detail zusammensetzt und überlegen dann, ob sich ein Stromanbieter ohne Grundgebühr für sie rechnet. So setzt sich der Strompreis genau zusammen:

⇒ Die Grundgebühr:

Durch die Grundgebühr werden die Kosten für den Zähler und den Stromanschluss gedeckt.

⇒ Der Arbeitspreis:

Dazu wird der Arbeitspreis gerechnet, der für den Stromverbrauch anfällt und nach Verbrauch abgerechnet wird. Interessant ist zu wissen, dass seit 2005 die Preise für Strom hierzulande um 50 % gestiegen sind. Es ist also durchaus keine subjektive Empfindung, wenn man annimmt, dass die Stromkosten kontinuierlich steigen. Der aktuelle Durchschnittspreis für eine Kilowattstunde beträgt 29,02 Cent (Stand 2017) und geht man von einem durchschnittlichen Verbrauch einer 4-köpfigen Familie von 4.000 kWh aus, dann zahlt sie rund 1160 Euro für ihren Strom jährlich.

⇒ Die Steuern und Abgaben

Die Grundgebühr ist in diesem Arbeitspreis bereits enthalten. Doch es kommen noch weitere Faktoren, aus denen sich der Preis zusammensetzt. Rund 50 % des Arbeitspreises entfallen auf Steuern und Abgaben. Dabei handelt es sich um die Stromsteuer, die Konzessionsabgaben, die Abgaben für das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, das EEG-Gesetz, die Mehrwertsteuer und die §19-NEV-Umlage. Die Kosten für Produktion und Beschaffung des Stroms machen rund 20 % des Arbeitspreises aus.

⇒ Das Nutzungsentgelt:

Es verbleiben nun noch rund 23 % und diese entfallen auf das Nutzungsentgelt. Dieses müssen die Stromversorger an den jeweiligen Netzbetreiber zahlen.

Hinweis:
Es ist interessant, dass die Nutzungsentgelte, die vom Staat reguliert werden, innerhalb Deutschlands stark schwanken. Das ist der Grund, warum regional sehr unterschiedliche Strompreise zu finden sind, wenn über die Postleitzahl ein Anbietervergleich durchgeführt wird.

Für Single-Haushalte können Stromanbieter ohne Grundgebühr vorteilhaft sein

Besonders für Single-Haushalte sind die Stromanbieter ohne Grundgebühr, da sie von der Umlegung auf den Arbeitspreis weniger betroffen sind. So können sie die Kosten auf ein Minimum reduzieren.

Ein Rechenbeispiel:
→ Stromanbieter A berechnet jährlich einen Grundpreis von 50 Euro und 28 Cent/kWh
→ Der Singlehaushalt verbraucht jährlich 2.000 kWh – die Gesamtkosten betragen 610 Euro
→ In Tarif B wird die Grundgebühr auf den Arbeitspreis umgelegt. Der Stromanbieter geht von einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh aus. Das ergibt einen kWh-Preis von 29,42 Cent.
→ Der Singlehaushalt verbraucht jedoch nur 2.000 kWh und bei einem Strompreis von 29,42 Cent pro kWh, entstehen für ihn Stromkosten von 588,60 Euro jährlich.
→ Dabei handelt es sich somit um eine deutliche Ersparnis aufgrund der Wahl des passenden Tarifs in Hinsicht auf die eigenen Bedürfnisse.

Zu beachten ist, dass nicht in jeder Region ein entsprechender Preisvorteil durch einen Stromtarif ohne Grundgebühr entsteht, wie im Rechenbeispiel aufgezeigt. Der Grund ist dass sich die Angebote stark unterscheiden und das was bspw. in München zutrifft muss keinesfalls auf Frankfurt zutreffen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Tarife zu vergleichen um so zu erkennen, wie eine deutliche Ersparnis erzielt werden kann.

Wichtig ist auch, nicht nur die verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen, sondern auch die Tarife von ein und denselben Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Denn auch dabei kann es zu starken Differenzen kommen und das kann ebenfalls zu deutlichen Einsparungen für die Haushaltskasse führen.

Gibt es Ökostrom-Anbieter ohne Grundgebühr?

Billigster Stromanbieter ohne Grundgebühr

Auch beim Ökostrom ist es möglich, einen Stromanbieter ohne Grundgebühr zu finden. Mittlerweile bieten eine Menge Stromlieferanten eine Energieversorgung aus regenerativen Quellen an und das ohne lästige und teure Zusatzkosten.

Die tatsächlichen Kosten kann der Verbraucher häufig erst im Kleingedruckten finden, das sich im jeweiligen Vertrag versteckt und das jeglichen Bonuszahlungen und Preisgarantien zum Trotz. Dazu kommt das der eine oder andere Stromanbieter von Ökostrom auch sehr hohe Grundgebühren verlangt. Aus diesem Grund ist es wichtig, genau hinzusehen und mithilfe eines umfassenden Preisvergleichs die Anbieter von Ökostrom finden, die keine Grundgebühr verlangen. Es gibt beispielsweise Tarife, bei denen die Grundgebühr entfällt, sobald ein gewisser Stromverbrauch vorliegt und dabei handelt es sich zumeist um einen jährlichen Stromverbrauch von mindestens 1.500 kWh. In der Regel ist das für einen Mehrpersonenhaushalt kein Problem. Doch Single-Haushalte sollten in dem Fall schon genauer hinsehen, wobei ein Blick in den aktuellen Stromverbrauch schnell Aufschluss darüber gibt.

Beim Vergleich der Ökostrom Tarife ist es wichtig, zu beachten, dass es mitunter Stromanbieter gibt, die damit werben, dass sie keine Grundgebühr berechnen. Doch Achtung, denn auch hier gilt das Angebot oftmals nur für die ersten Monate und maximal bis zu einem Jahr. Ab dann wird die Grundgebühr fällig. Auch die sogenannten Paketangebote, die ebenfalls von den Ökostromanbietern offeriert werden, sind nicht gerade empfehlenswert. Denn wird weniger verbraucht, zahlt der Stromversorger kein Geld zurück und das heißt, Stromsparen wird hier nicht honoriert. Und wenn mehr verbraucht wird, dann muss der Verbraucher tief in die Tasche greifen.

Worauf bei der Auswahl eines Stromanbieters ohne Grundgebühr achten?

Bei der Entscheidung für einen Stromanbieter ohne Grundgebühr spielt der jährliche Stromverbrauch eine entscheidende Rolle. Verbraucher können den Wert problemlos der Stromabrechnung des letzten Jahres entnehmen. Doch es kann sich auch als hilfreich erweisen, die allgemeinen Durchschnittswerte der Haushalte mit unterschiedlichen Personenzahlen für einen Vergleich heranzuziehen. Zudem kommt es auf den Wohnort des Kunden an, da die Angebote der Stromanbieter ohne Grundgebühr zum Teil auf die Region begrenzt sind. Auf der Basis der beiden Angaben „durchschnittlicher Verbrauch & Postleitzahl“ kann ein Online Vergleich durchgeführt werden und der günstigste und beste Stromtarif gefunden werden.

Den Stromanbieter wechseln: das Kündigungsrecht

Stromtarife ohne Grundgebühr

Verbraucher, die in Erwägung ziehen, ihren Stromanbieter zu wechseln, sollten sich rechtzeitig einen Vergleichsrechner zunutze machen, um sich so über alternative Anbieter zu informieren. Wichtig ist, dabei die Kündigungsfristen beim aktuellen Anbieter zu beachten, wobei hin und wieder auch das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden kann. Dieses steht dem Stromkunden bspw. dann zu, wenn der Anbieter den Strompreis erhöht hat. Eine Kündigung ist in der Regel problemlos durchzuführen, da alles Notwendige von dem neuen Anbieter in die Wege geleitet wird – ganz unabhängig davon, für welchen Tarif sich der Verbraucher entscheidet, mit oder ohne Grundgebühr.

Gibt es andere Alternativen zum Stromtarif ohne Grundgebühr?

Für die Haushalte, für die sich ein Wechsel zu einem Stromtarif ohne Grundgebühr nicht lohnt, gibt es dennoch einige Alternativen um Strom zu sparen:

  • Ein Vergleich der Stromanbieter lohnt sich immer. Dafür kann ein online Tarifrechner genutzt werden, der kostenlos, unabhängig und unverbindlich den günstigsten Stromanbieter ermittelt.
  • Energie sparen und dazu bieten sich in jedem Haushalt zahlreiche Alternativen. Das beginnt bei einer effizienten Beleuchtung und geht hin bis zum Austausch der alten Elektrogeräte.
  • Stromfresser ausschalten, wie beispielsweise TV oder Computer, wenn diese nicht benötigt werden. Es gibt in jedem Haushalt zahlreiche Stromfresser und bei einer effizienten Nutzung ist das Einsparpotenzial groß.
  • Smart-Meetering: Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, den eigenen Stromverbrauch exakt zu messen und bewusst Strom zu sparen.
 

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