Intelligente Stromzähler: Was verbirgt sich dahinter?

Intelligente Stromzähler

Ein Stromzähler muss in der modernen Zeit eigentlich nicht mehr selbst abgelesen werden. Denn ein intelligenter Zähler ist bereits in der Lage die Werte selbst an den Stromversorger zu übermitteln. Dennoch heißt es, dass diese Art der Übermittlung zugleich Vorteile und auch Nachteile mit sich bringt. Die intelligenten Zähler halten bereits in vielen Ländern Einzug und sollen auch in Deutschland nach und nach fest installiert werden. Aktiv sind diese Zähler bereits in

  • Italien,
  • Schweden und
  • in den USA.

Die neuen Stromzähler

Die Unternehmen Yello Strom oder auch EnBW installieren bereits diese Zähler, sodass erste Erfahrungen mit diesem neuen Konzept gemacht werden können. Kunden müssen dann überhaupt nicht mehr ablesen, sodass viel Aufwand für eine Abrechnung entfällt. Die neuen Zähler sind in der Lage zu einem Stichtag die Daten an den Energieversorger zu senden. Ein Übertragungsweg erfolgt dabei über die Netzdienste GPRS oder GSM. Darüber hinaus ergänzt sich das Konzept mit dem Ablesen von weiteren Werten. Hierdurch wird es beispielsweise auch Hausverwaltungen leichter gemacht eine Abrechnung zu erstellen.

  • Wasser,
  • Wärme und
  • Gas

sind weitere Werte, die solch ein Dienst ablesen kann.

Bequem für den Stromkunden

Nicht nur, dass ein Kunde seine Werte nicht mehr selbst ermitteln muss oder ein lästiger Termin für eine Ablesung ansteht, es ist außerdem möglich am PC eine Übersicht über Werte zu erhalten. Solch eine Anzeige ermöglicht für den Stromkunden oder Kunden an sich eine Einsparmöglichkeit. Gewünschte Werte könnten einfacher eingehalten werden, sofern ein Kunde eine Übersicht erhält.

Besser für eine Abrechnung

Strom Abrechnungen

Ein Stromkunde müsste im Grunde mithilfe einer intelligenten Ablesung nicht mehr einen Abschlag bezahlen, sondern könnte für die Zukunft vielleicht auch eine genaue Abrechnung erhalten, die ein unnötiges Zuzahlen in großer Höhe für den Kunden unnötig werden lässt. Ebenso unnötig wären hohe Nachzahlungen, die möglicherweise unerwünscht sind. Denn ein Kunde hätte dann einen weitaus besseren Überblick und könnte bestimmen, welche Werte nötig sind und welche Ausgaben doch nicht getätigt werden möchten.

Gegner der Stromzähler

Ein intelligenter Stromzähler sei für Gegner eine Lösung, die dann auch die Privatsphäre verletzt. Allerdings ist es für den Kunden ja kein Geheimnis, dass es einen Verbrauch gibt und dass dieser Verbrauch über bestimmte Abschnitte des Jahres hin ermittelt wird. Letztendlich werden die Werte ja ständig vor Ort ermittelt und für den Kunden dann abgerechnet. Somit würde es letztendlich nicht zu einer wirklichen Verletzung der Privatsphäre kommen. Und nicht nur dies. Auch die Kosten für die intelligenten Geräte liegen auf einem höheren Niveau. Dies könnte bedeuten, dass Kunden mehr für ein Gerät zahlen müssten, da die Kosten tatsächlich auf den Mieter umgelegt werden würden. Ein Ablesen von Werten wäre zudem auch nicht für jeden Kunden unmittelbar möglich. Diese Möglichkeit müsse letztendlich über ein Kundenkonto zur Verfügung gestellt werden.

Gibt es tatsächlich eine Verletzung der Privatsphäre?

Der Zugang zu diesen Daten wäre ohnehin nicht für jedermann sichtbar, sondern allein für einen eingeschränkten Kreis von Personen, die mit den Daten arbeiten. Ein Haken ist aber eine Kenntnis der Anbieter über den Tagesverlauf. Der jeweilige Anbieter hätte dann Zugang zu den Informationen, wann eine Person Zuhause ist und ob sie mehr in der Früh oder am Abend verbraucht. Somit könnten sich Preise dementsprechend verändern.

Vorteile dieser Art von Ablesung

Ohnehin halten neue Methoden Einzug. Der Kunde kann sich nicht immer dagegen wehren. Letztendlich werden mechanische Zähler auch abgeschafft werden, da man das neue Modell optimal gestalten könnte. Dies bedeutet für den Kunden, dass die Anbieter für eine freundliche Kundenwirkung sicherlich auch Werte zugänglich machen würden. Heute bereits finden sich Kundenkonten bei Stadtwerken, die für Kunden einige Transparenz schaffen und den Stadtwerken die Arbeit erleichtern. Unter dem Strich könnten Kunden von einem geringen Zeitaufwand profitieren und sicherlich auch selbst Einblicke in die Nutzung erhalten.

 

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